Die Auvergne überrascht mit ihren grünen Weiten, den Eichenwäldern, erloschenen Vulkanen und Felsgipfeln, die wie Denkmäler in der Landschaft stehen und den kleinen Dörfern, wo sich die Menschen noch Zeit zum Leben nehmen.Von oben sieht die Auvergne aus wie ein Bilderteppich aus Blau und Weiß oder ein bunter Regenbogen. Ein hügeliges Land mit weiten Wäldern, in denen sich klare Seen und gewundene Bäche abwechseln.

 

 

Eine Landschaft, die zum Wandern und Wassersport einlädt. Wanderer folgen den markierten Pfaden, Spaziergänger nehmen die kleinen Waldwege oder rasten im Grünen oder am Wasser. Die Auvergne ist ein Paradies für Angler.


Die Zeit vergessen

Mehr als ein Viertel der Auvergne besteht aus Naturparks. Ausser wenigen Eingeweihten wissen aber nur wenige, wo der "Naturpark Livradois-Forez" liegt. Er erstreckt sich im Osten von Clermont-Ferrand zwischen den Städten Thiers im Norden und Puy-en-Velay im Süden. Die stillen Eichenwälder, die hügeligen Wiesen und gewundenen Bachläufe lassen Sie die Zeit vergessen. Wer wegen der herrlichen Natur in die Auvergne kommt, hat die Wahl zwischen verschiedenen Naturparks.
Im Osten liegt der Naturpark Livradois-Forez. Mit seinen Tälern und Wäldern, in die man gerne eintaucht.

Dort gibt es die Handwerkerstraße und die Straße der Papiermacher mit ihren alten Wassermühlen. Auch das waldlose Hochplateau der Hautes Chaumes gehört zum Livradois-Forez. Es liegt in der Nähe von Ambert, einer Kleinstadt von 7.500.

Einwohnern, früher weithin bekannt für ihre Papiermühle.

 

 

Die Hautes Chaumes sind ein altes Landwirtschaftszentrum, wo man z.B. den berühmten Käse "Fourme d’Ambert" herstellt. Er wurde bereits hergestellt als Caesars Legionen sich in die Berge des Haut Forez wagten. Die Hautes Chaumes sind ein weites Gebiet, ein Naturdenkmal von 10 000 ha Heide- und Almflächen.
An klaren Tagen hat man von dort einen herrlichen Blick auf die Alpen im Osten und die Bergkette des Puy im Westen.

 

 

 

Hier findet man eine besondere Flora auf Böden, die lange vom Schnee bedeckt sind. Auch die Fauna, die Eis, Schnee und Winden des Winters widersteht, ist bemerkenswert.

Ca. 15 km vor Clermont-Ferrand liegt der Naturpark der Vulkane. In der Auvergne finden sich die ältesten und schönsten Vulkane Europas, eine imposante Region mit Gipfeln bis zu 1800 m, klaren Kraterseen und eindrucksvollem Panorama. Einige Kilometer vor dem Puy de Dôme findet man die interaktive und lehrreiche Anlage Vulcania, die einen Eindruck vom Inneren eines Vulkans vermittelt, den Lavafluss und die Entstehung der Krater erklärt: www.vulcania.com

In einer 3D-Animation wird die Entstehung der Auvergne gezeigt. Vom Puy de Dôme hat man einen herrlichen Ausblick auf die gesamte Vulkanregion: www.espacevolcan.fr

Jakobspilger.

Auf der Suche nach Kulturschätzen wird man in der Auvergne von Eindrücken überschüttet.
Die Region beherbergt malerische Schlösser, romanische Kirchen und Klöster und ist eine Schatzkammer der romanischen Kunst. Man findet hier mehr als 250 Gebäude aus dem 11 und 12. Jahrhundert. Das romanische Erbe der Auvergne ist einzigartig in Europa.
Eine lebhafte aber immer noch ursprüngliche Stadt ist Le Puy-en-Velay. Hier beginnt die Via Podiensis, eine der vier ältesten Pilgerstraßen nach Santiago de Compostela. Die Kathedrale, das Pilgerhaus und der französische Teil des Pilgerwegs gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Auch der Rest der Stadt lohnt den Besuch. Die kleinen Strassen, die Farben der Dächer und das Temperament der Bewohner vermitteln schon den Eindruck Südfrankreichs; man wähnt sich wie in Italien. Le Puy-en-Velay wird oft als das Mont Saint-Michel der Auvergne bezeichnet.
Auf vulkanischen Basaltkgeln gebaut, gehört es zu den interessantesten Städten Frankreichs. Auf einem der Felsen, dem "Dyke d’Aiguille" liegt eine romanische Kapelle, die dem Heiligen Michael geweiht ist.

Die Schriftstellerin George Sand hat die Stadt in einem ihrer Romane wie folgt beschrieben: Das ist nicht die Schweiz, es ist gewaltiger, das ist nicht Italien, es ist schöner; nein, das ist Zentralfrankreich mit allen erloschenen Vesuven: www.le.puy-en-velay.com

 
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